Safari wie in den 70er und 80er Jahren

Ein Bericht von Monika Solanki (Mombasa). Kenia war schon in den 70er, 80er und 90er Jahren ein beliebtes Safariziel. Viele erinnern sich an diese Zeiten zurück. Wir würden daher gerne zwei historische Fahrzeuge zeigen, mit denen unsere Gäste noch heute auf Safari gehen können. Diese Fahrzeuge sind einzigartig: Wer eine Nostalgiesafari in Kenia erleben will, sollte darum frühzeitig buchen.

Unser ganzer Stolz ist unser Original Toyota Landcruiser  HJ 55, Baujahr 1973. Das Fahrzeug wurde in den 70er Jahren umgebaut und hat einen Aufbau aus echtem Teakholz. Damals wurde er noch von den Großwildjägern im Tsavo Ost und der umliegenden Gegend benutzt. Er bietet Platz für maximal 6 Personen.

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So sieht unser Landcruiser HJ 55 heute aus …
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… und so sah er aus, als wir ihn bekommen haben.

Etwas jünger ist unser Toyota Landcruiser HJ60 Baujahr 1992. Er ist seitdem immer auf Safaris in vielen Teilen von Afrika gefahren. In dem Fahrzeug können maximal 5 Personen sitzen.

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Unser Landcruiser HJ60

Auf Safari hatten wir und unsere Kunden schon etliche unvergessliche Erlebnisse. Eines Tages besuchten wir eine evangelisch-lutherische Gemeinde zwischen Kajiado und dem Amboseli Nationalpark. Jemand fragte, ob wir ein Mädchen, das zum Krankenhaus musste, mitnehmen könnten. Wir haben natürlich ja gesagt… Als wir aus der Kirche kamen und ins Auto wollten, war kein Platz mehr: Es waren sicher 25 Personen im Fahrzeug. Einige Insassen mussten wir leider aus Gründen der Verkehrssicherheit aussortieren, fuhren dann aber so voll wie möglich los. Wir hatten viel Spaß während der Fahrt.

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Auch unser österreichischer Kunde Mag. Karl Scheliessnig hatte kürzlich eine ganz besondere Begegnung auf Safari mit unserem Landcruiser HJ 55: Auf Pirschfahrt in der Masai Mara saß plötzlich ein Gepard auf der Motorhaube.

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Foto (c) Mag. Karl Scheliessnig

Allerdings kein Grund zur Sorge: In der Masai Mara haben Geparden schon vor Jahren gelernt, dass man von Autos aus einen guten Blick hat, um nach Beute zu schauen. Für die Passagiere im Safarifahrzeug besteht dabei, wenn man sich umsichtig verhält, keine Gefahr, da Geparde nicht als angriffslustig gelten!

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Foto (c) Mag. Karl Scheliessnig

Monika Solanki          newlogo_loftysafari.jpg

Monika Solanki und ihr Mann Mahendra sind Eigentümer und Geschäftsführer von Special Lofty Safaris, einem Anbieter von Safaris und Ausflügen mit Sitz in Mombasa. Monika Solanki ist außerdem Vorsitzende vom Küstenzweig der Kenya Association of Tour Operators (KATO).


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Ein Gedanke zu “Safari wie in den 70er und 80er Jahren

  1. Waren jahrelang mit e. HJ 60 in ganz Kenya auf Safari unterwegs.Nicht tot zu kriegen, mehrfach wieder aufgebaut.
    Übertroffen nur 1981 von e. Suzuki SJ ? Extrem kurzer Radstand u. so gut wie keine Federung – u. dann Wellblechpisten.Leider kein Foto mehr vorhanden.

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