5 Ausflugstipps in Tsavo West

Ein Bericht von Manja Seifert (Tsavo West). Liebe Kenia-Freunde! Das Severin Safari Camp inmitten des Tsavo West Nationalparks ist umgeben von einer atemberaubenden und gleichzeitig abwechslungsreichen Flora und Fauna. Neben spannenden Tierbeobachtungen gehört auch die Erkundung der Umgebung zu einem absoluten Muss während der Zeit im Camp. Meine Wenigkeit, Manja Seifert, die Gästebetreuerin des Camps habe die Top 5 der Ausflugstipps rund um das Camp einmal für Euch zusammengefasst:

1) Lake Jipe
Mein Geheimtipp, und sicher als erstes aufzuführen, ist der Lake Jipe. Der Weg führt durch den Park zum Maktao Gate. Die lange Fahrt (pro Strecke ca. 3 Stunden) wird durch einen unglaublichen Blick auf den See und über die Berge Tansanias entschädigt. Mit etwas Glück kann man hier schon Elefanten ganz nah sehen. Man kann mit einem Boot des Kenya Wildlife Service (geführt) hinaus auf den See fahren und die Hippos, Elefanten, Büffel und verschiedene Vogelarten beobachten (ca. 15 Euro pro Person/ Stunde). Ein Ort der Ruhe! Empfehlenswert ist es, vom Camp eine Lunch/ Picknick Box mitzunehmen und dieses am Lake Jipe (mit etwas Glück direkt neben den Elefanten) zu genießen.

Elefanten am Lake Jipe

2) Ranger & Masai Busch Walk
Schon allein die Einführung des KWS Rangers ist interessant, wenn dann aber der Masai erklärt, was bei der 4-stündigen Wanderung zu beachten ist, flößt einem dies spätestens jetzt Respekt ein. Der Marsch beginnt 7 Uhr am Morgen von Camp aus, Frühstücken kann man in Ruhe ab 06.30 Uhr im Severin Safari Camp. Ausgestattet sein sollte man mit bequemen, geschlossenen Schuhen, Kleidung in Khaki/ Naturfarben, einer langen Hose und einem Hemd. Ein Safarihut & Sonnencreme sind zu empfehlen sowie die Mitnahme einer kleineren Kamera & Fernglas. Ich würde hier nicht zu viel mitschleppen, da der Walk doch anstrengend ist und man lieber die Natur & Wildnis um sich herum hautnah selbst miterleben und genießen sollte. Der Walk ist wirklich einzigartig. Erlebnis und Adrenalin pur. Mit etwas Glück erlebt man Elefanten, Warzenscheine, Hippos, Krokodile, Zebras und Giraffen hautnah. Unterwegs hält man noch kurz an, um eine kleine Pause einzulegen. Der Masai hat einen Rucksack dabei, ausgestattet mit einem kleinen „Erste Hilfe Set“, Wasser, Chips und Äpfeln. Was der Masai über die Tiere und Natur während des Walks erklärt, ist Wahnsinn. Was für ein Naturvolk! Zurück im Camp ist man gegen 11 Uhr mit vielen neuen Eindrücken. Ein unvergessliches Abenteuer! Immer wieder!

Masai Walk
Foto (c) Frank Petersens

3) Poacher’s Lookout
Ein unbeschreiblicher und atemberaubender Blick in die Weite Afrikas bietet einem hier der Poacher’s Lookout, in ca. 980 m Höhe. Abschalten. Relaxen. Genießen. Am besten bequem mit einem kühlen Sekt, Gin Tonic oder Bier im Safaristuhl. Im Hintergrund laufen Mozarts Klänge von „Out of Africa“…….und der unvergessliche Blick zum schneebedeckten Kilimanjaro…Gänsehaut pur! Hier vergisst man alles um sich herum.

Sundowner am Poachers Lookout

4) Shetani Lava mit Besuch in einem Masai Dorf
Die Fahrt über den erstarrten Shetani-Lavastrom mit Besuch in einem der faszinierenden Masai Dörfer zwischen dem Tsavo West Nationalpark und Amboseli Nationalpark ist wie eine Fahrt in eine andere Zeit. Die rote Farbe der Masai Shuka-Umhänge erkennt man schon aus der Ferne… große, stolze Masai Krieger. Bunte Farbenkleider der Frauen. Gerüche der Ziegen und Kuhherden ziehen durch meine Nase, wenn ich das Masai Dorf besuche. Stolz und Schüchternheit der Masais sind erkennbar. Diese Kultur, die Menschen, ihr Einklang mit der Natur und ihre Traditionen. Ein Muss für alle, die dieses noch nie erlebt haben und fasziniert von fremden Kulturen, Sitten und Bräuchen sind.

Besuch im Masai Dorf

Sheitani

5) Mzima Springs
Die „Quellen des Lebens“ liegen wunderschön inmitten des Tsavo West Nationalparks und nur 15 Min vom Camp entfernt. Der Ursprung der klaren, natürlichen Quellen kommt vom Kilimanjaro und braucht Jahre, bis es hier heraus sprudelt. Über 60% dieses Wassers wird über Leitungen nach Mombasa gepumpt, um dort die Menschen mit Trinkwasser zu versorgen. Ein begehbarer Unterwassertank macht es möglich, Flusspferde, Fische & Krokodile unter Wasser zu beobachten. Die Mzima Springs erscheinen wie eine andere, fruchtbare, grüne Welt, inmitten des doch trockenen Nationalparks. Man kann in einem Rundweg durch die Springs laufen, und es erscheint mir jedes Mal schöner. Fast wie im Urwald! Ein eigenes Naturschauspiel! Das Klima scheint hier feuchter zu sein. Geheimtipp: Einen Ranger von den Mzima Springs für Euren Rundgang mitnehmen, welcher einem alles zu diesem Biotop erklärt.

Mzima

Nun liegt es an Euch, welchen Ausflug Ihr als erstes im Severin Safari Camp machen möchtet. Gerne könnt Ihr schon im Vorfeld zu Eurer Reise diese Aktivitäten über Severin Travel Africa dazu buchen.

Eure Manja Seifert


Manja Seifert          SSC-logo

Manja Seifert ist Gästebetreuerin im Severin Safari Camp im Nationalpark Tsavo West.


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